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Einleitung
Berechnung der Rücklaufmenge zum Technikbecken


Allgemein Technikbecken
02.10.2004 von Frank D



Ein Leitfaden für Ein und Umsteiger.

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Im Süßwasser ist dieses zusätzliche Becken relativ unbekannt. Deshalb wollen wir für Ein und Umsteiger an dieser Stelle etwas näher darauf eingehen.

Ein Technikbecken ist ein kleineres Aquarium, das meistens unter dem eigentlichen Hauptbecken installiert ist, zumeist im Unterschrank. Es dient zur Aufnahme der gesamten Technik, die im Hauptbecken den optischen Eindruck stören würde.Auch Filtermedien, Abschäumer, Adsorber - Absorber sind so servicefreundlich untergebracht.


Hier ein Becken ohne Technikbecken. Die gesamte Technik ( Pumpen, Filter) sind an der linken und rechten Seitenscheibe sichtbar.


Ein Filterbecken besitzt einen Ein- und einen Auslauf. Der Einlauf des Technikbeckens wird aus dem Hauptbecken gespeist. Dazu werden meist Rohre aus PVC-U verwendet, die mit einem entsprechenden Kleber, z.B. Tangit von Henkel, geklebt werden können. Auf die Verrohrung und Klebungen werden wir in einem späteren Artikel noch einmal gesondert eingehen.



In den Zulauf (Verrohrung) des Filterbeckens sollte auf jeden Fall ein Absperrhahn (Kugelhahn), noch besser ein Regelhahn(Schrägsitzventil) installiert sein. Das ist notwendig um den Wasserstand im Überlaufschacht des Beckens leicht anzustauen und damit ein Gluckern und Rauschen in diesem Schacht zu verhindern.


Links: Schrägsitzventil zum genauen Einregeln bei großen Durchflußmengen
Rechts: Kugelhahn

Neben dem "normalen" absperrbaren Ablauf des Hauptbeckens sollte sich ein weiteres Ablaufrohr befinden. Dieses wird ohne Absperrmöglichkeiten verlegt. Diesen zusätzlichen Ablauf bezeichnet man häufig als Notablauf. Dieses Rohr sollte im Überlauf knapp über dem normalen Wasserspiegel enden. Im normalen Betrieb fließt also kein Wasser durch dieses Rohr. Wichtig wird dieser Notüberlauf bei einer Verstopfung des normalen Ablaufes. Denn nun würde ohne Notablauf der gesamte Inhalt des Technikbeckens ins Hauptbecken gefördert und evtl. zum Überlauf führen.





Hier ein Überlaufschacht in einem Plexiglasbecken. Oben ist ein Kamm zu erkennen, durch den das Wasser in den Schacht fließt. In der Mitte befindet sich ein Ablauf der über eine Verrohrung ins Technikbecken führt. Der Wasserstand in der Überlaufkammer muß höher liegen als der Ablauf, sonst wird Luft in die Verrohrung eingezogen, was zu einem enormen Geräuschpegel führt.
Damit das Geräusch des einlaufenden Wassers in den Schacht reduziert wird, kann eine Scheibe schräg in den Schacht eingeklebt werden. An dieser läuft das Wasser dann geräuschlos in den Überlaufschacht.


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